IMG 7637Vertreter namhafter Fachverbände des ukrainischen Agrarsektors diskutierten am 11.09.15 in der deutschen Botschaft in Kiew über die Verbesserung der agrarpolitischen und fachlichen Arbeit ihrer Verbände und ihrer Wirksamkeit in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, insbesondere mit der Regierung der Ukraine.

Auch die Kooperation auf europäischer Ebene spielte dabei eine Rolle.

Herr Andreas Otto, Wirtschaftsrat an der deutschen Botschaft, und Frau Alina Sidlyarenko, vom Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine begrüßten die Teilnehmer der Beratung. Danach stellte Herr Stefan Walter, Justiziar des Deutschen Bauernverbandes, Erfahrungen seines Verbandes vor, der bereits 1948 gegründet wurde und heute auf über 280.000 Mitglieder verweisen kann.

Die unterschiedlichen Interessen der ukrainischen Fachverbände traten in der emotionalen Diskussion zu Tage. Nach kurzer Vorstellung der anwesenden Fachverbände informierten diese unter anderem über verschiedene eigene Ansätze für die Gründung von Dachverbänden in der Ukraine. Gleichzeitig verwiesen verschiedene Teilnehmer auf gesamtgesellschaftliche Anliegen bei der nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft. Trotz der teilweise kontroversen Ansätze überwog das Interesse der anwesenden Fachverbände an der Gründung eines neuen allumfassenden Dachverbandes der Agrarwirtschaft in der Ukraine, der vor allem die gemeinsamen Interessen der Akteure in der Landwirtschaft bündeln und diese effektiver in die politischen Entscheidungsfindung der Regierung einbringen soll. Als vorbereitender Schritt dazu wurde die Erarbeitung einer gemeinsamen politischen Plattform der Agrarwirtschaft der Ukraine vorgeschlagen. Der APD und der Deutsche Bauernverband erklärten sich bereit, bei dieser Aufgabe weiterhin Unterstützung zu leisten.

Quelle: APD. Fotо: APD. Datum: 11.09.2015

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